CARINA

EU-Projekt: CARINA – CO2-freie Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern

Eine vielversprechende Methode um die CO2-Emissionen von Kohlekraftwerken zu reduzieren, ist der so genannte Carbonate Looping Prozess. Dabei wird das gereinigte Rauchgas eines Kohlekraftwerkes durch eine Schüttung aus Kalziumoxid (CaO) geleitet. Darin reagiert das CO2 bei ca. 650°C mit Kalziumoxid zu Kalziumcarbonat (CaCO3). Dieses so entstandene CaCO3 zerfällt anschließend im so genannten Calciner bei ca. 900°C in CaO und CO2, welches somit zur Speicherung bereit steht. Da die Abwärme dieses Prozesses zur Dampferzeugung genutzt werden kann, fallen die Wirkungsgradeinbußen gegenüber anderen  CO2-Abscheideprozessen geringer aus.

Der Forschungsschwerpunkt am EVT beschäftigt sich im Rahmen des RFCS Projektes „CARINA“ (Carbon Capture by means of an Indirectly heated Carbonate Looping Process) mit den Vorgängen im indirekt beheizten Calciner. Ziel dabei ist eine weitere Verringerung der Wirkungsgradeinbußen zu erreichen.

Schema_Carina

Indirekt beheizter Carbonate Looping Prozess

 

Batch_Calciner

Heißer Versuchsstand am EVT für Untersuchungen der Vorgänge im indirekt beheizten Calciner

 

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Marius Dillig

  • Organisation: Department Chemie- und Bioingenieurwesen (CBI)
  • Abteilung: Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik
  • Telefonnummer: 0911/5302-9029
  • E-Mail: marius.dillig@fau.de